Borstenhocker mit 1.458 Bohrungen aus Rosshaar – mehr als ein Möbelstück
In einer Welt, die immer schneller wird, steht dieser Hocker still. Und zwar mit voller Absicht. Der Borstenhocker aus Rosshaar ist kein Produkt von der Stange – er ist ein echtes Stück Handwerk. Gefertigt von Menschen mit und ohne Behinderung, mit Geduld, Präzision und viel Gespür fürs Material. Was ihn besonders macht, ist nicht nur sein Design, sondern auch die Geschichte, die in ihm steckt.
Von der Idee zum Hocker: Handarbeit auf höchstem Niveau
Was auf den ersten Blick wie ein außergewöhnlicher Hocker aussieht, ist in Wahrheit ein kleines Meisterwerk. Jeder einzelne Hocker wird in unserer Werkstatt in Duisburg hergestellt. Dabei steckt in jedem Arbeitsschritt echte Handarbeit – und zwar bis ins letzte Detail.
Die Konstruktion besteht aus hochwertigem Eschenholz kombiniert mit Multiplex Birke/Buche – robust, langlebig und mit einer charakteristischen Maserung, die den natürlichen Charme des Holzes betont. Die vier Beine werden aus Massivrundholz gefertigt und passgenau mit dem Korpus verbunden. Dafür werden die entsprechenden Bohrungen präzise markiert und mit der Standbohrmaschine gesetzt. Alles sitzt auf den Millimeter genau. Die Kastenform ist dabei klar, funktional und modern – genau wie das Holz, das sie trägt.
Die Besonderheit: eine Sitzfläche aus Borsten
Das Herzstück ist aber die Sitzfläche. Statt eines herkömmlichen Polsters kommen hier drei herausnehmbare Beseneinsätze zum Einsatz. Diese sind das eigentliche Highlight: Jeder einzelne Beseneinsatz besteht aus exakt 486 Bohrlöchern, die von Hand gebohrt werden – das ergibt für den kompletten Hocker 1.458 feine Löcher.

📍 Und jedes einzelne Loch wird tatsächlich von Hand gebohrt.
Unsere Mitarbeitenden führen dabei eine speziell vorbereitete Bohrplatte, Loch für Loch, über die Maschine. Das erfordert Ausdauer, Konzentration und ein gutes Gefühl für Genauigkeit. Danach werden die beige-weißen Borsten aus echtem Rosshaar per Hand eingezogen – mit traditionellen Besatzwerkzeugen und viel Erfahrung. Die Borsten werden sauber auf eine Höhe von rund 4 cm gestutzt.
Das Ergebnis ist eine elastische, aber stabile Sitzfläche, die federt, aber nicht nachgibt. Sie sieht aus wie ein weiches Kissen – ist aber robust und belastbar.
Praktisch und wandelbar: Vom Hocker zum Tisch
Ein besonders durchdachtes Detail: Die drei Beseneinsätze sind herausnehmbar. So lässt sich der Hocker leicht reinigen – oder mit wenigen Handgriffen in einen Beistelltisch verwandeln. Die Konstruktion bleibt dabei stabil und funktional. Das macht den Borstenhocker zu einem echten Allrounder: als Sitzgelegenheit, als Ablage oder einfach als Designobjekt mit Geschichte.
Ein inklusives Produkt mit Haltung
Der Borstenhocker entsteht in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Unsere Mitarbeitenden – ob mit Sehbeeinträchtigung, motorischer Einschränkung oder ohne Behinderung – arbeiten gemeinsam an jedem einzelnen Stück. Die Prozesse sind inklusiv gedacht, klar strukturiert und ermöglichen ein echtes Miteinander.
Jeder Hocker ist deshalb nicht nur ein Möbelstück, sondern auch ein Ausdruck von sozialem Miteinander, Teilhabe und Stolz.
Gemeinsam statt einsam: Menschlichkeit, die man spürt
Was diesen Hocker so besonders macht, ist nicht nur seine Machart – sondern die Menschen dahinter. Jeder einzelne Arbeitsschritt ist Teil eines sozialen Miteinanders, bei dem Vielfalt nicht nur akzeptiert, sondern aktiv gelebt wird. Die Zusammenarbeit zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zeigt: Qualität entsteht nicht trotz Inklusion, sondern durch sie. Der Borstenhocker ist deshalb nicht nur ein Möbelstück – er ist ein Symbol für gelebte Menschlichkeit und echte Teilhabe.
Fazit: Wer diesen Hocker besitzt, besitzt ein Stück Haltung
Der Borstenhocker ist kein Massenprodukt. Er ist ehrlich. Echt. Und einzigartig. Er steht für Nachhaltigkeit, Präzision und soziale Verantwortung. Für ein anderes Verständnis von Wert – und von Arbeit. Und für eines der schönsten heimischen Hölzer: Esche.
Wenn du also auf der Suche bist nach einem Möbelstück, das mehr kann als nur gut aussehen, dann ist dieser Hocker genau das Richtige für dich.
Produktdetails auf einen Blick:
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Maße: 450 mm (B) × 300 mm (T) × 450 mm (H)
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Material: Massivholz Esche unbehandelt
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Sitzfläche: 3 Einsätze mit jeweils 486 Bohrlöchern = 1.458 Borstenlöcher aus & Multiplex (Birke/Buche) (beige/weiß), ca. 4 cm Höhe
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Funktion: Sitzfläche herausnehmbar, auch als Beistelltisch nutzbar
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Herstellung: Die Sozialwerker in Zusammenarbeit mit der WfB Duisburg
Design Hocker aus Rosshaar handgemacht, nachhaltig & einzigartig
Was ist ein Borstenhocker aus Rosshaar?
Ein Borstenhocker aus Rosshaar ist ein außergewöhnliches Designmöbel, bei dem die Sitzfläche aus handeingezogenem, reinem Rosshaar besteht – ähnlich wie bei hochwertigen Bürsten. Er verbindet Handwerk, Komfort und modernes Design.
Was macht diesen Hocker so besonders?
Dieser Hocker ist ein echtes Statement-Piece: Sitzfläche aus 100 % Rosshaar, handgefertigt von Menschen mit Behinderung, nachhaltige Materialien, modernes und minimalistisches Design – entworfen von Prof. Dipl.-Des. Steffen Schulz und Studierenden der Münster School of Design.
Warum ist Rosshaar als Sitzfläche geeignet?
Rosshaar wird traditionell auch in Matratzen und Polstern verwendet: Es ist elastisch und formstabil, atmungsaktiv, passt sich dem Körper an und bietet angenehmen Sitzkomfort.
Ist der Hocker wirklich bequem?
Ja, überraschend bequem. Die feinen, elastischen Rosshaare geben leicht nach und sorgen für ein federndes, natürliches Sitzgefühl – ähnlich wie bei hochwertigen Naturpolstern.
Wie wird die Sitzfläche hergestellt?
Die Rosshaar-Borsten werden von Hand eingezogen, ähnlich wie bei einem Besen. Diese Technik sorgt für extreme Haltbarkeit, eine gleichmäßige Struktur und hochwertige Verarbeitung.
Warum ist der Hocker nachhaltig?
Natürliche Materialien (Rosshaar & Holz), langlebige Konstruktion, keine Massenproduktion und sozial hergestellt.
Was bedeutet „sozial hergestellt” bei diesem Hocker?
Der Hocker wird von Menschen mit Behinderung in Handarbeit gefertigt. Mit deinem Kauf unterstützt du Inklusion und echtes Handwerk.
Ist jeder Borstenhocker ein Unikat?
Ja, durch die Handarbeit und das natürliche Material ist jeder Hocker einzigartig.
Für welche Räume eignet sich der Hocker?
Wohnzimmer (als Design-Statement), Flur oder Eingangsbereich, Schlafzimmer, Atelier oder Studio sowie moderne Büros.
Ist der Hocker eher funktional oder dekorativ?
Beides. Er ist voll funktional als Sitzmöbel, gleichzeitig aber auch ein Designobjekt mit hoher ästhetischer Wirkung.
Wie unterscheidet sich dieser Hocker von klassischen Sitzmöbeln?
Innovative Sitzfläche aus Naturmaterial, kein Schaumstoff oder Kunststoff, nachhaltiger Aufbau und ein einzigartiges Design.
Warum sollte ich diesen Hocker kaufen?
Weil er Design & Handwerk vereint, nachhaltig produziert ist, außergewöhnlichen Sitzkomfort bietet, ein echter Hingucker ist und soziale Projekte unterstützt.
Ist der Hocker langlebig?
Ja, Rosshaar ist extrem langlebig und wird seit Jahrhunderten in hochwertigen Produkten verwendet.
Ist der Hocker stylisch und modern?
Absolut. Durch das minimalistische Design und die ungewöhnliche Materialkombination ist er ein hochmodernes Designmöbel.
Wie pflege ich den Borstenhocker?
Gelegentlich ausklopfen oder absaugen, trocken halten und bei Bedarf vorsichtig reinigen.
Ist der Hocker auch als Geschenk geeignet?
Ja, besonders für Designliebhaber:innen, Architekt:innen oder Menschen, die nachhaltige Möbel schätzen.
Welche Produkte passen gut dazu?
Häufig gestellte Fragen zum Borstenhocker aus Rosshaar
Wofür kann ich den Borstenhocker nutzen?
Der Borstenhocker ist ein echter Allrounder: als Sitzgelegenheit im Eingangsbereich, zur gründlichen Schuhpflege durch die Rosshaar-Sitzfläche, als Ablage oder – dank herausnehmbarer Beseneinsätze – im Handumdrehen als Beistelltisch.
Aus welchen Materialien besteht der Borstenhocker?
Die vier Beine bestehen aus massivem Eschenholz, der Korpus aus Multiplex Birke/Buche. Die Sitzfläche setzt sich aus drei herausnehmbaren Beseneinsätzen mit insgesamt 1.458 handgebohrten Löchern zusammen, in die echtes, beige-weißes Rosshaar von Hand eingezogen wird.
Ist die Sitzfläche wirklich bequem?
Ja. Die auf ca. 4 cm gestutzten Rosshaar-Borsten ergeben eine elastische, aber stabile Sitzfläche, die federt, ohne nachzugeben – sie fühlt sich weich wie ein Kissen an und ist gleichzeitig robust und belastbar.
Wer hat den Borstenhocker entworfen und wo wird er hergestellt?
Entworfen wurde der Hocker von Prof. Dipl.-Des. Steffen Schulz, Professor für Produktdesign und soziale Gestaltung an der Münster School of Design. Gefertigt wird er in unserer Werkstatt in Duisburg – von Menschen mit und ohne Behinderung, in Zusammenarbeit mit der WfB Duisburg.
Kann ich die Sitzfläche herausnehmen und reinigen?
Ja, die drei Beseneinsätze sind einzeln herausnehmbar. Das macht die Reinigung einfach und erlaubt es, den Hocker mit wenigen Handgriffen in einen Beistelltisch zu verwandeln.
Ist der Borstenhocker ein Einzelstück?
Jeder Hocker entsteht in echter Handarbeit mit 1.458 einzeln gebohrten und bestückten Borstenlöchern. Kleine Unterschiede in Maserung und Verarbeitung machen jeden Hocker zu einem Unikat – kein Massenprodukt von der Stange.
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Beate Kaniss –
Einfach nur wunderschönes Handwerk. Ein richtiges Highlight zu Hause.
Sind sehr zufrieden mit der Verarbeitung. Sehr bequem, ein Hocker der nicht jeder habt. Vielen Dank.
Nicht verifizierter Kauf. Mehr Informationen